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KIEFERGELENKBEHANDLUNG IN RHEINE

Fachlich geprüft von M. Sc. Daniel Pohlmeyer, Zahnarzt · Stand: September 2026

Kopfschmerzen, die morgens da sind. Ein Knacken beim Gähnen. Verspannter Nacken, Ohrendruck, ein Mund, der nicht mehr richtig aufgeht. Viele Menschen laufen damit jahrelang zu Orthopäden und Neurologen, bevor jemand auf die Idee kommt, den Biss anzuschauen. Dabei hängt vieles davon zusammen: Zähne, Kaumuskeln, Kiefergelenke und die Halswirbelsäule bilden ein System. Ist es aus dem Gleichgewicht, spricht man von CMD, der craniomandibulären Dysfunktion. Ob Ihre Beschwerden davon kommen, zeigt die Funktionsanalyse. Termin unter 05971 6334 oder online.

Kommen Ihre Beschwerden vom Kiefer?

Kreuzen Sie an, was Sie kennen. Das Ergebnis ist eine Orientierung, die Ursache klärt die Untersuchung.

Was bei der Funktionsanalyse passiert

Am Anfang steht bei uns immer die klinische Funktionsanalyse (klinisch heißt: mit Händen und Augen, ohne Geräte). Wir tasten die Kaumuskulatur und die Kiefergelenke ab, prüfen, wie weit und wie gerade sich der Unterkiefer öffnet, hören auf Gelenkgeräusche und schauen genau, wie Ihre Zähne aufeinandertreffen. Dazu kommen Ihre Vorgeschichte und die Frage, wann die Beschwerden auftreten. Das dauert etwa eine halbe Stunde und tut nicht weh. Am Ende wissen wir, ob der Biss oder die Muskulatur die Ursache ist, oder ob wir Sie an einen anderen Facharzt weitergeben, weil es nicht vom Kiefer kommt. Auch das ist ein Ergebnis.

Wie wir behandeln

  • Aufbissschiene. Eine dünne Kunststoffschiene, meist für die Nacht, die den Biss entlastet, das Knirschen abfängt und den Muskeln erlaubt, sich zu entspannen. Für die meisten Patienten der erste und oft wirksamste Schritt.
  • Physiotherapie. Verspannte Kaumuskeln und ein blockierter Nacken lassen sich lösen. Wir arbeiten mit physiotherapeutischen Praxen zusammen, die auf das Kiefergelenk spezialisiert sind.
  • Kieferorthopädie. Wenn eine Zahnfehlstellung die Ursache ist, ziehen wir kieferorthopädische Kollegen hinzu.
  • Bisskorrektur. Nur wenn sicher ist, dass der Biss dauerhaft die Ursache ist, verändern wir ihn, durch Einschleifen, Füllungen oder Zahnersatz. Vorher nie, denn ein veränderter Biss lässt sich nicht zurücknehmen.

So läuft es ab

  1. Gespräch und Funktionsanalyse. Beschwerden, Muskeln, Gelenke, Biss. Danach wissen Sie, ob Sie bei uns richtig sind.
  2. Schiene. Digitaler Scan, Fertigung, Einsetzen. Sie tragen die Schiene meist nachts über einige Wochen.
  3. Kontrolle. Wir prüfen, ob die Beschwerden nachlassen, und stellen die Schiene nach. Parallel oft Physiotherapie.
  4. Entscheidung. Sind die Beschwerden weg, bleibt es bei Schiene und Kontrolle. Bleibt der Biss die Ursache, planen wir gemeinsam den nächsten Schritt.

Was zahlt die Kasse?

Die klinische Funktionsanalyse und die Aufbissschiene übernimmt die gesetzliche Krankenkasse in der Regel. Aufwendigere Verfahren wie eine instrumentelle Funktionsanalyse mit Messungen sind Privatleistung, ebenso ein Teil der Bisskorrekturen. Was bei Ihnen anfällt, besprechen wir vorher. Physiotherapie verordnet der Arzt oder wir, die Kasse zahlt sie wie andere Heilmittel.

Warum bei uns am Humboldtplatz

Wir behandeln CMD behutsam und in der richtigen Reihenfolge: erst entlasten, dann beobachten, und den Biss nur verändern, wenn es wirklich nötig ist. Viele Beschwerden verschwinden schon mit Schiene und Physiotherapie. Und weil wir das Kiefergelenk auch bei anderen Behandlungen im Blick haben, etwa bei Schnarcherschienen oder beim Zahnersatz, passt am Ende alles zusammen.

„Seit ich klein bin, gehe ich in die Praxis und heute wurde mir mal wieder bewiesen, wie toll die Praxis ist! Super freundlich und bemüht, alles für ihre Patienten zu tun und ihnen ein gutes Gefühl zu geben.“

Cat R., Google-Rezension

Wenn der Kopf schmerzt, lohnt ein Blick auf den Biss. Die Funktionsanalyse dauert eine halbe Stunde und bringt Klarheit.

Termin online buchen 05971 6334 anrufen

Häufige Fragen

Was ist CMD?

Die Abkürzung steht für craniomandibuläre Dysfunktion: eine Störung im Zusammenspiel von Zähnen, Kaumuskeln und Kiefergelenken. Typische Folgen sind Kopfschmerzen, Gelenkknacken, Nackenverspannungen und Zähneknirschen. Sie ist gut behandelbar, wenn die Ursache erkannt ist.

Kann Kopfschmerz wirklich vom Kiefer kommen?

Ja, häufig. Die Kaumuskeln gehören zu den stärksten Muskeln des Körpers. Wer nachts presst oder knirscht, überlastet sie, und der Schmerz strahlt in Schläfe, Stirn und Nacken aus. Typisch sind Kopfschmerzen morgens nach dem Aufwachen.

Wie lange muss ich die Aufbissschiene tragen?

Meist nachts über einige Wochen bis Monate, danach je nach Beschwerden weiter als Schutz beim Knirschen. Die Schiene ist keine Dauerlösung, sondern ein Werkzeug, mit dem wir sehen, ob der Biss die Ursache ist.

Zahlt die Kasse die Schiene?

Die Aufbissschiene und die klinische Funktionsanalyse übernimmt die gesetzliche Kasse in der Regel. Aufwendige Messverfahren und Bisskorrekturen können Privatleistung sein, das besprechen wir vorher.

Muss der Biss korrigiert werden?

Nur selten, und nur wenn sicher ist, dass er dauerhaft die Ursache ist. Die meisten Beschwerden lassen sich mit Schiene und Physiotherapie in den Griff bekommen, ohne die Zähne zu verändern.

Hilft Physiotherapie bei Kiefergelenkbeschwerden?

Oft sehr. Verspannte Kaumuskeln und Nacken lassen sich gezielt behandeln. Wir arbeiten mit Praxen zusammen, die sich auf das Kiefergelenk spezialisiert haben, und stimmen die Behandlung ab.

Dr. Julia Pohlmeyer und Daniel Pohlmeyer, Ihre Zahnärzte in Rheine

Ihre Zahnärzte in Rheine

Bei uns wissen Sie, wer Sie behandelt: Dr. Julia Pohlmeyer, Praxisinhaberin mit Zertifizierungen in Ästhetik, Endodontologie und Implantologie, und Daniel Pohlmeyer, M. Sc. Beide nehmen sich Zeit, erklären jeden Schritt und behandeln so schonend wie möglich.

Fragen zu dieser Behandlung? Rufen Sie uns an unter 05971 6334 oder lernen Sie unser Praxisteam kennen.