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KINDERZAHNHEILKUNDE IN RHEINE

Fachlich geprüft von M. Sc. Daniel Pohlmeyer, Zahnarzt · Stand: September 2026

Wann soll mein Kind das erste Mal zum Zahnarzt? Früher, als die meisten denken: mit dem ersten Zahn, spätestens zum ersten Geburtstag. Nicht, weil dann schon etwas zu behandeln wäre, sondern damit der Zahnarztbesuch von Anfang an etwas Normales ist. Ein Kind, das mit zwei Jahren auf dem Stuhl Zähne zählen durfte, sitzt mit sechs entspannt da, wenn wirklich einmal etwas gemacht werden muss. Genau das ist unser Ansatz: kein Zeitdruck, nichts gegen den Willen des Kindes, und Eltern dürfen immer dabei sein. Termine unter 05971 6334 oder online.

Kind mit Kuscheltier auf dem Behandlungsstuhl der Zahnarztpraxis Rheine
Erst gucken, dann zählen, dann vielleicht putzen: Der erste Besuch ist ein Kennenlernen.

Was passiert in welchem Alter?

Wählen Sie das Alter Ihres Kindes, und Sie sehen, was beim Zahnarzt jetzt dran ist und was die gesetzliche Kasse dafür übernimmt.

Vorsorge, die die Kasse bezahlt

Für Kinder übernimmt die gesetzliche Krankenkasse mehr, als viele Eltern wissen. Vom sechsten Lebensmonat bis zum sechsten Geburtstag gibt es sechs Früherkennungsuntersuchungen, bei denen wir Zähne, Kiefer und Putzgewohnheiten anschauen und die Zähne mit Fluoridlack schützen. Von sechs bis siebzehn folgt die Individualprophylaxe: zweimal im Jahr Mundhygiene-Check, Putztraining, Fluoridierung, und für die bleibenden Backenzähne die Fissurenversiegelung. Alles ohne Zuzahlung. Wer diese Termine wahrnimmt, braucht später erfahrungsgemäß deutlich seltener eine Füllung.

Warum Milchzähne behandelt werden müssen

Die fallen doch sowieso aus? Stimmt, aber erst mit sechs bis zwölf Jahren. Bis dahin halten Milchzähne den Platz für die bleibenden Zähne frei, sie sind fürs Kauen, Sprechen und für die Kieferentwicklung da. Karies ist außerdem eine Infektion: Ein kaputter Milchzahn steckt den nachwachsenden Zahn darunter an und kann Schmerzen und Abszesse verursachen. Deshalb behandeln wir Karies auch an Milchzähnen, so klein und so sanft wie möglich.

So läuft ein Termin bei uns ab

  1. Kennenlernen. Beim ersten Mal wird nichts behandelt. Ihr Kind darf den Stuhl fahren, das Spiegelchen halten und die Zähne zählen lassen. Wer mag, bekommt den Sauger als Staubsauger vorgeführt.
  2. Zeigen, dann machen. Jeden Schritt erklären wir kindgerecht, zeigen ihn am Finger oder am Kuscheltier und machen ihn erst dann im Mund. Nichts passiert überraschend.
  3. Das Kind bestimmt das Tempo. Ein Handzeichen genügt, und wir machen Pause. Wenn heute nicht geht, dann beim nächsten Mal. Ein Kind, das mit einem guten Gefühl geht, kommt beim nächsten Termin weiter.
  4. Eltern sind dabei. Sie sitzen mit im Zimmer, bei den Kleinsten auch mit dem Kind auf dem Schoß. Sie kennen Ihr Kind am besten, und wir arbeiten zusammen.
  5. Belohnung und Ausblick. Am Ende gibt es ein Lob, eine kleine Belohnung und für Sie einen ehrlichen Blick darauf, wo Ihr Kind steht und was bis zum nächsten Termin wichtig ist.

Was Eltern zu Hause tun können

  • Nachputzen bis ins Grundschulalter. Eine einfache Faustregel: Solange ein Kind nicht flüssig schreiben kann, kann es auch nicht gründlich putzen (die Feinmotorik ist dieselbe). Bis dahin putzen Sie einmal am Tag nach, am besten abends.
  • Zahnpasta mit Fluorid, altersgerecht dosiert. Vom ersten Zahn an, in kleiner Menge. Welche Paste und wie viel, zeigen wir Ihnen beim Termin, die Empfehlungen haben sich in den letzten Jahren geändert.
  • Kein Dauernuckeln an Flasche oder Trinkbecher. Saft, Milch oder Tee über Stunden am Zahn sind die häufigste Ursache für Karies bei Kleinkindern. Wasser ist immer erlaubt.
  • Süßes lieber auf einmal als über den Tag verteilt. Nicht die Menge Zucker entscheidet, sondern wie oft die Zähne damit in Kontakt kommen.
  • Keine Angst vererben. Sätze wie „Das tut bestimmt nicht weh“ pflanzen die Idee erst ein. Sagen Sie lieber: „Der Zahnarzt schaut, ob deine Zähne stark sind.“

Warum bei uns am Humboldtplatz

Kinder sind bei uns keine kleinen Erwachsenen, sondern haben ihre eigenen Regeln: mehr Zeit, mehr Erklären, kein Zwang. Die Beratung beginnt, wenn Sie möchten, schon in der Schwangerschaft, weil die Zahngesundheit der Mutter die des Kindes beeinflusst. Und wir sehen die Familien oft über Jahre: Viele unserer erwachsenen Patienten kamen als Kinder zum ersten Mal, und ihre Kinder kommen heute mit. Wenn Ihr Kind schon schlechte Erfahrungen gemacht hat: Sagen Sie es uns vorher, dann planen wir den ersten Termin bewusst nur zum Gucken.

„Seit ich klein bin, gehe ich in die Praxis und heute wurde mir mal wieder bewiesen, wie toll die Praxis ist! Super freundlich und bemüht, alles für ihre Patienten zu tun und ihnen ein gutes Gefühl zu geben.“

Cat R., Google-Rezension

Der erste Termin ist ein Kennenlernen, keine Behandlung. Buchen Sie ihn online oder rufen Sie an, wir nehmen uns Zeit.

Termin online buchen 05971 6334 anrufen

Mama und Papa dürfen übrigens gleich mit: Zur professionellen Zahnreinigung legen wir Termine gern hintereinander.

Häufige Fragen

Wann sollte mein Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt?

Mit dem ersten Zahn, spätestens zum ersten Geburtstag. Der erste Besuch ist ein Kennenlernen ohne Behandlung, so wird der Zahnarzt für Ihr Kind etwas Normales, bevor je etwas gemacht werden muss.

Was zahlt die Krankenkasse bei Kindern?

Sechs Früherkennungsuntersuchungen zwischen dem sechsten Lebensmonat und dem sechsten Geburtstag, danach bis 17 die Individualprophylaxe zweimal im Jahr: Mundhygiene-Check, Putztraining, Fluoridierung und die Versiegelung der bleibenden Backenzähne. Behandlungen wie Füllungen übernimmt die Kasse ebenfalls.

Ist ein Kinderzahnarzt sinnvoll oder reicht der normale Zahnarzt?

Entscheidend ist nicht das Schild an der Tür, sondern die Herangehensweise: Zeit, kindgerechtes Erklären, kein Zwang. Genau so behandeln wir Kinder, und die Familie bleibt in einer Praxis, was den Kindern zusätzlich Sicherheit gibt.

Mein Kind hat Angst vor dem Zahnarzt. Was tun?

Sagen Sie es uns bei der Terminvergabe. Dann planen wir den ersten Termin nur zum Gucken, ohne Behandlung, und steigern uns Schritt für Schritt. Vermeiden Sie zu Hause Sätze wie „Das tut nicht weh“, die machen es meist schlimmer.

Müssen Löcher in Milchzähnen wirklich behandelt werden?

Ja. Milchzähne halten den Platz für die bleibenden Zähne und sind fürs Kauen und Sprechen wichtig. Karies ist eine Infektion, die auf den nachwachsenden Zahn übergehen und Schmerzen verursachen kann. Wir behandeln so klein und sanft wie möglich.

Ab wann Zahnpasta mit Fluorid?

Vom ersten Zahn an, in altersgerechter Menge. Die aktuellen Empfehlungen unterscheiden sich von denen vor ein paar Jahren, deshalb zeigen wir Ihnen beim Termin, welche Paste und wie viel für Ihr Kind richtig ist.

Dr. Julia Pohlmeyer und Daniel Pohlmeyer, Ihre Zahnärzte in Rheine

Ihre Zahnärzte in Rheine

Bei uns wissen Sie, wer Sie behandelt: Dr. Julia Pohlmeyer, Praxisinhaberin mit Zertifizierungen in Ästhetik, Endodontologie und Implantologie, und Daniel Pohlmeyer, M. Sc. Beide nehmen sich Zeit, erklären jeden Schritt und behandeln so schonend wie möglich.

Fragen zu dieser Behandlung? Rufen Sie uns an unter 05971 6334 oder lernen Sie unser Praxisteam kennen.