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PARODONTOLOGIE

Wenn man bedenkt, dass in Deutschland bei über 30 Jahre alten Patienten mehr Zähne durch „Parodontose“ (besser Parodontitis mit dem Vorstadium der Gingivitis) als durch Karies verloren gehen, sieht man, wie wichtig dieses Teilgebiet der Zahnheilkunde ist. Auch die Parodontitis ist eine Infektionskrankheit, die von Zahn zu Zahn, aber auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Sie wird durch einige wenige der über 500 meist unschädlichen, manchmal sogar nützlichen Keime, die die Mundhöhle besiedeln, verursacht. Diese zwar wenigen, aber schädlichen Keime können im Rahmen der Prophylaxe weitestgehende entfernt werden. In den allermeisten Fällen reichen ca. 3 Prophylaxesitzungen aus, um Gingivitiden (Zahnfleischentzündungen) und Parodontitiden (Entzündungen des Zahnhalteapparates) im Anfangsstadium in den gesunden Zustand zu überführen.

In einigen wenigen Fällen ist eine Parodontalbehandlung notwendig. Hierbei werden die krankmachenden Keime auch unterhalb des Zahnfleischrandes, wo sie sich mit Vorliebe einnisten, entfernt. Dies geschieht in unserer Praxis nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen mit sehr schonenden Methoden und unter Umständen mit medikamentöser Unterstützung. Da das Zahnfleisch etwas empfindlich ist, geschieht diese Behandlung in der Regel unter örtlicher Betäubung.

Nur bei ganz wenigen Ausnahmen sind weitergehende spezielle Parodontalbehandlungen notwendig. In diesen Fällen erfolgt meist eine Untersuchung des Keimspektrums, das die Parodontitis in dem jeweiligen Fall auslöst. Dadurch hat man die Möglichkeit, gezielt gegen diese Spezies – sog. Parodontitismarkerkeime – medikamentös unterstützend vorzugehen (antimikrobielle Therapie).

Nach Abschluss einer Parodontalbehandlung ist die Erhaltungstherapie durch anschließende in der Regel halbjährliche Prophylaxe und professionelle Zahnreinigungen besonders wichtig. Anderenfalls können sich die schädlichen Parodontitismarkerkeime wieder in Schmutznischen einnisten, die im Rahmen der häuslichen Mundhygiene schlecht zu reinigen sind.

 

 

Die Zahnarztpraxis Dr. Pohlmeyer + Partner hilft Ihnen, die Parodontitis zu erkennen und in den Griff zu bekommen. Für mehr Lebensqualität mit den eigenen Zähnen!

 

Das Therapiespektrum der Zahnarztpraxis Dr. Pohlmeyer + Partner umfasst:

  • Konsequente Diagnostik des Zahnhalteapparates bei allen Neu- und Stammpatienten
  • Professionelle Zahnreinigungen, um eine Parodontitis gar nicht erst entstehen zu lassen, oder zur Vorbereitung auf die folgende Parodontitistherapie
  • Systematische Parodontitistherapie (nicht chirurgisch)
  • Chirurgische Parodontitistherapie (heute nur noch selten nötig)
  • Moderne regenerative Parodontalchirurgie (ermöglicht Knochenwiedergewinnung)
  • Erhalt des Therapieerfolges durch die UPT (= Unterstützende Parodontitistherapie)

 

Nach erfolgreicher Therapie geht es darum, den Behandlungserfolg dauerhaft zu sichern. Denn, die Parodontitis ist eine chronische Erkrankung! Neue bakterielle Zahnbeläge führen oft zu einem Wiederaufflammen der Erkrankung.

 

Die Zahnarztpraxis Dr. Pohlmeyer + Partner bietet Ihnen eine konsequente Betreuung im Rahmen der UPT (=Unterstützende Parodontitistherapie). Hier werden Ihre Zähne in individuellen Zeitabständen auf erste Wiederanzeichen einer Parodontitis untersucht, gereinigt und wenn erforderlich auch direkt wieder behandelt.

 

    • Unterstützende Parodontitistherapie (UPT) durch zertifizierte Dentalhygienikerin

 

Lassen Sie sich beim Zahnarzt immer auch auf eine Parodontitis untersuchen, denn: die Parodontitis macht nicht nur die Zähne, sondern auch den Menschen krank.

Zusammenhänge zwischen der Parodontitis und Allgemeinerkrankungen (z. B. Herz- Kreislauferkrankungen, Diabetes) sind wissenschaftlich belegt.